Das Orchester

Das Orchester der Deutschen Kinderärzte wurde im Jahre 1960 von dem Warendorfer Kinderarzt Dr. Werth als kleines Kammerorchester gegründet. Die künstlerische Leitung übernahm der Geiger Wilhelm Stross. Nach dessen plötzlichem Tod übernahm der Geiger und Professor an der Musikhochschule Wien, Eduard Melkus, die Künstlerische Leitung. Ihm ist es zu verdanken, dass sich das Kammerorchester schrittweise zu einem vollständigen Symphonieorchester entwickelte. Über 80 % der Mitglieder sind Kinderärzte in Klinik und Praxis. Das Orchester trifft sich einmal im Jahr unmittelbar vor der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin zu einer einwöchigen Probe, gefolgt von der Generalprobe mit CD-Produktion und dem abschließenden Konzert.

Der Reinerlös aus den Konzerteinnahmen kommt stets karitativen und sozialen Einrichtungen für Kinder zu Gute. Jedes Orchestermitglied muss für seine Kosten selbst aufkommen. Die zusätzlichen allgemein Kosten, Dirigenten- und Solistenhonorare, Marketing Plakate etc. werden nur durch Spenden gedeckt, die vom Freundeskreis des Orchesters der deutschen Kinderärzte e.V. aufgebracht werden.

2017 gab das Orchester ein Konzert in der Flora von Köln. Das Programm enthielt das Violinkonzert von Johannes Brahms mit der hervorragenden koreanischen Solistin Wonhee Bae. Danach wurden dei Enigma.-Variationen von Edward Elgar gespielt. Ein besonderes Ereingnis war die Wiederholung dieses Konzertes in der Cadogan Konzerthalle in London. Für alle ein unvergessliches Erlebnis.

2018 fand das Konzert in Leipzog in der alten Kongresshalle am Zoo statt. Das Proramm bestand aus dem Konzert für Violoncello und Orchester von Robert Schumann, mit Julius Berger, Augsburg, als hervorragendem Solisten und der 4.Symphonie von Jahannes Brahms. Eine Wiederholung des Konzerts fand in der fast ausverkauften St.Ulrich Kirche in Halle statt.

Vorstand:

Prof.Dr.Matthias Brandis,:, Vorsitzender:                   Eichbergstrasse 5, 79117 Freiburg

Dr.Hansjörg Schneble,:, Stellv.Vorsitzender:               Hornisgrindestr. 70 77652 Offenburg-Griesheim

PD DR.O. Debus: Schriftführer:                                 Sudmühlenstraße 172 48157 Münster(Handorf)

Dr.Martin Rey: Schatzmeister:                                  Thannsteinweg 8  93049 Regesburg

PD DR.Andreas Artlich: koopt. Vorstandsmitglied:      Greut 28   88289 Waldburg

 

 

 

Förderverein

Der Förderverein „Freundeskreis des Orchesters der Deutschen Kinderärzte e. V.“ ist anerkannt als gemeinnützig und setzt sich für die Belange des Orchesters ein. Der Jahresbeitrag beträgt 35,00 €.

Das Mitgliederverzeichnis wird entsprechend er DSGVO auschließlich für Mitteilungen an die Mitglieder zur Vorbereitung der Proben und Konzerttätigkeit verwendet. Das Mitgliederverzeichnis wird nicht an andere Personen oder Einrichtungen weitergegeben.

 

Interessenten wenden sich an den Freundeskreis des Orchesters:

  • Vorsitzender: Prof. Dr. Rainer Burghard
  • Baumschulenweg 5
  • 87700 Memmingen
  • Schatzmeister: Dr. Rudolf Kappes
  • Auf’m Plätzle 177
  • 87435 Kempten
  •  
  • Schriftführerin:
  • Josephine Schneble
  • Hornisgrindestr. 70
  • 77652 Offenburg
  • 078177244

    

Spenden sind steuerlich absetzbar. Spendenkonto des Freundeskreis des Orchesters der Deutschen Kinderärzte, Deutsche Bank München DE67700700240190665000 , BLZ 700 700 24.

Musikalische Leitung

2019  wird das das Konzert von Helmuth Reichel-Silva, Bamberg geleitet

2020 wird das Konzert von Mario Hartmuth, jetzt 1.Kapellmeister in Kassel, geleitet.

Nach diesen beiden Konzerten wird das Orchester  seinen neuen künstlerische Leiter  als Nachfolger von Manfred Fabricius wählen

             

Mitgliedschaft

Bewerber können sich an den Vorsitzenden,

         Herrn Professor Dr. Matthias Brandis, wenden.

  • Anschrift:
  • Eichbergstrasse 5
  • 79117 Freiburg

Die Bewerbung  sollte einen Lebenslauf  sowohl beruflicher als auch musikalischer Art enthalten, ebenfalls sollten Empfehlungen enthalten sein.

Bei entsprechenden Voraussetzungen wird die Bewerberin/der Bewerber zur nächsten Orchesterwoche  eingeladen. Im Laufe der Woche werden die Bewerber zu einem kleinen Kammermusikvorspiel vor dem Orchester gebeten. Die Kandidaten können vorab ein Werk ihrer Wahl auswählen. Die Entscheidung über die Aufnahme wird noch während der Woche oder kurze Zeit danach vom Vorstand mitgeteilt werden.

Presse

Kritik Lübecker Presse, 14.9.2016
Lübeck.Für ein Benefizkonzert des Orchesters der Deutschen Kinderärzte und Deutscher Ärzte zugunsten der Flüchtlingsarbeit  des Kinderschutzzentrums Lübeck kamen am Sonnabend in der Lübecker St.PetriKirche nicht nur ein überwäl­tigend zahlreiches Publikum, sondern ähnlich viele Musiker zusammen. ­Zu ihnen gesellten sich außer dem der Deutsche Ärztechor und die vier  Gesangssolisten Magdalena Huhn, Sopran, Vera Alkemade, Alt, Dustin Drosdziok, Tenor und Geng Li, Bass. Sie  wurden alle namentlich  im  großzügig gestalteten           Programmheft aufge­führt. In ihrem Grußwort würdigte die Leiterin des Kinderschutzzentrums Lübeck, Teresa Siefer, die Zusammenarbeit mit den engagierten Ärzten und Medizinern. Zugleich wies sie auf  die besondere Schutzbedürftigkeit  der unbegleiteten minderjährigen  Flüchtlingskinder hin.
­Auf  dem Programm  standen Fe­lix Mendelssohn Bartholdys „ Refor­mationssymphonie"      und     Schu­berts späte As-Dur-Messe. Schon in der Symphonie war die zupackende Hand von Manfred Fabricius, der das Orchester seit 2003­ leitet, zu erkennen. Mit großer Umsicht und langer Erf ahrung stellte- Fabricius   einen   Orchesterklang her, der kaum noch von dem eines professionellen Ensembles zu unterscheiden war. Dabei   gerieten  trotz der heiklen halligen Akustik ­in St. Petri auch die fugierten Passagen überwiegend durchsichtig und deutlich. Bei Franz Schubwerts später As-Dur Messe, die nach der Pause erklang, handelt es sich um ein sperrige Werk, das in seinen enharmonischen Verärstelungen gerade dem Chor grosse Intonationssicherheit und wegen seiner Länge unermüdliche Konzentretaion abverlangt. . Hier geriet die Auffüh­ rung zu ihrem  Höhepunkt, wobei gerade dem Chor wackeres Durchhgaltevermögen bescheinigt werden kann. Die vier Gesangssolisten mischten sich in ihren Parts unauf­fällig, aber zuverlässig in den homogenen Gesamtklang. Die Zuhörer dankten mit grossem Jubel.
Dieter Kroll

Kölner Stadtanzeiger , 12.9.2017

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